Lavalampe


Licht und Schatten

Für manche Menschen sind Lava­lampen eine kitschige Geschmacks­verirrung für andere ein media­tives Kultobjekt. So oder so sind Lava­lampen aber in jedem Fall ein echter Hin­gucker.

Flowerpower und Techno

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Lavalampen sind Leuchten mit einem meist säulen­för­migen Aufsatz, der zwei ver­schieden­farbige Flüssig­keiten enthält. Wenn die Lampe ein­ge­schal­tet wird, gibt sie ein ge­dämpf­tes farbiges Licht, wodurch sich die beiden Flüssig­keiten im Gefäß erhitzen und sich langsam durch das Gefäß bewegen, wobei sich farbige Blasen ergeben, die sich ständig in Form und Größe verändern. Damit ändert sich andauernd das Aussehen der Gebilde im Gefäß und damit auch die farbliche Stimmung des abge­gebenen Lichts. Dadurch ergibt sich ein Schau­spiel aus Farben und Formen, das viele als angenehm und meditativ empfinden.

Lavalampen hatten bereits Ende der 1960er Jahre ihren Durchbruch und waren weithin bekannt. Anfang der 1990er Jahren erlebten sie eine Renaissance und waren abermals sehr verbreitet. Auch wenn die Lavalampen nicht zuletzt wegen ihres mediativen Charakters am häufigsten eher esoterischen oder gar drogenfreundlichen Haushalten zugerechnet wurden, sind sie in allen Gesellschaftsschichten wohlbekannt und waren auch außerhalb der beiden Boomzeiten nie ganz vom Markt verschwunden. Mittlerweile sind Lavalampen auch in gutbürgerlichen Huashalten angekommen und akzeptiert.

Eine Leuchte mit Aha-Effekt

Insofern ist eine Lavalampe ein Geschenk, das viele an längst vergangene Zeiten erinnert und das darum sehr wahrscheinlich den bekannten Weisst-Du-Noch-Damals-Effekt auslösen wird. Denn trotz ihrer großen Bekanntheit ist die Lavalampe ein Produkt, über dessen Anschaffung viele nachgedacht haben, obwohl sich nur wenige am Ende getraut haben. Und trotz allem werden die meisten zugeben müssen, dass eine Lavalampe einfach schön ist. Ob nun kitschig schön oder künstlerisch schön ist dabei am Ende auch gar nicht mehr so wichtig ...


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